Es war bereits spät, als wir auf unserem Rundgang noch ein letztes Mal im ZigZag vorbeischauen wollten, um uns zu verabschieden. Auf dem Weg trafen wir auf eine Vierergruppe, die wir ansprachen. Erst als wir bereits angefangen hatten zu reden, bemerkten wir, dass der Junge (ca. 15 Jahre alt) weinte und die Mädchen (13 und 14 Jahre alt) ihm Trost spendeten. Wir boten unsere Unterstützung an und erfuhren, dass die drei Mädchen den Jungen nicht kannten, sie liefen per Zufall an ihm vorbei und sahen ihn weinen. Es war sehr kalt und er trug nur einen Pullover, also haben sie angehalten um nachzufragen, was los sei. Er öffnete sich ihnen und sie nahmen ihn in den Arm und luden ihn kurz bevor wir kamen in den McDonalds ein, damit er sich da wärmen kann. Die Drei hatten dem Jungen sogar ihr Instagram gegeben, damit er sich jederzeit melden kann, wenn er Mal wieder mit wem reden oder was Unternehmen will.
Es ist nicht das erste Mal, dass wir eine solche Situation beobachten. Vor kurzem trafen wir beispielsweise im Kasinopark auf 3 Personen. Die eine sass weinend am Boden mit dem Kopf zwischen den Knien, die anderen beiden (16 Jahre alt) auf Augenhöhe daneben. Wir hielten an und nahmen mit einem simplen "Daumen hoch" Kontakt mit den Beiden auf. Sie reagierten schnell darauf, standen auf und meinten, dass sie die Person am Boden (ü25) nicht kennen, sie haben sie weinend vorgefunden und alle gingen einfach an ihr vorbei also haben sie sich kurz Zeit genommen um nachzufragen. Sie konnten die weinende Person jedoch verbal nicht erreichen, also haben sie sich einfach ruhig zu ihr gesetzt und ihr Zeit gegeben.